Abbie´s world
wuff !!
aus dem Tagebuch eines Hundemädchens !
Besuch bei meinem grossen lieben Freund Eik von Arsis in Liechtenstein
14. Juni - 17. Juni 2001

Hallo Freunde,
ich habe etwas ganz tolles zu berichten:
Ich habe meinen Freund Eik in Liechtenstein besucht - und es war sehr schön !
Den Eik kannte ich ja bisher nur vom Internet mit seiner Homepage:
http://members.tripod.de/Flatlove/
Mein Herrchen und Frauchen hatten jedoch Eik mit Frauchen Jasmin und Herrchen Röbi schon vorher kennengelernt (nach der CACIB 2001 in Nürnberg, wo ich ja nicht mitgedurft hatte). Sie hatten mir erzählt wie schön und lieb Eik sei - und auch ein Geschenk von Eik mitgebracht: supertollfeine nach Räucherschinken riechende Leckerli !!! :-)))
Mit so tollen Leckerlies war es damals schon fast um mich geschehen :-)))
Na jedenfalls durften meine Menschen und ich den Eik mit Jasmin und Röbi in Liechtenstein besuchen... Ich wusste ja erst gar nicht wo Liechtenstein liegt, genau zwischen der Schweiz
und Österreich, ungefähr 50 Kilometer südlich vom Bodensee.
Und es hat nur ungefähr 32.000 Einwohner und der breiteste Durchmesser beträgt 26 km.
Als wir nach ein paar Stunden Fahrt ankamen wurden wir freudig begrüsst, besonders Eik
hat sich gefreut mich zu sehen (oder? :-))), na ich denke schon, denn er hat sich sehr für
mich interessiert; ob das wohl damit zu tun hatte, dass meine Läufigkeit erst ein paar Tage
vorbei war ? :-) Eik war jedenfalls trotz grossem Interesse immer Gentleman und akzeptierte
manchmal auch, wenn ich mal ein bisschen Ruhe haben wollte :-))
Seine grosse Leidenschaft für mich durfte er mit zärtlich bis manchmal wildem "Ohrenschlecken"
ausdrücken; .. solange ich bei Eik war, kamen meine Ohren nicht zum "Abtrocknen" :-))

Eik wohnt mit Jasmin und Röbi in einem wunderschönen Haus mit einem herrlichen
Panorama-Blick in die Berge ....



"Flatknäuel" Eik beim "Ohrenschlecken"
Bei einem langen Spaziergang auf einem Damm an einem Nebenarm des Rheins zeigte mir
Eik wie das mit dem Schwimmen funktioniert ... und als sich sah, wie mutig Eik ins Wasser
ging, hatte ich keine Bedenken ihm das nachzumachen :-)



fotografiert von Jasmin !
Es war herrlich erfrischend und es machte mir grossen Spass, das Stöckchen zu holen ...
Gegen Abend durfte ich noch Eik und Röbi beim "Fährtensuchen" zusehen, wobei Eik (ganz sicher durch meine Anwesenheit :-)) anfangs etwas unkonzentriert wirkte :-))
Nach einem Spaziergang mit den anderen Teilnehmerhunden, die mich alle interessiert
begrüssten, durfte ich dann auf dem Trainingsplatz des Hundesportvereins Hirschensprung Ruethi bei Flutlicht (hat extra Röbie für mich angemacht) noch einige tolle Geräte (wie Gondelschaukel,
Wackelbrücke, Karussell, Betonröhrentunnel) probieren.
Eik war bei der Röhre (sicher auch wieder wegen mir :-))) etwas schusselig und hat sich
etwas am Kopf verletzt, war aber zum Glück nur eine kleine Wunde.
Danach war ich dann ziemlich müde und durfte sogar in Eiks Schlafkorb ruhen, während sich
unsere Menschen über uns unterhielten...


Am nächsten Tag war ein Ausflug in die Vorarlberger Bergwelt (Österreich) angesagt,
denn da kennt sich Röbi gut aus.
Nach einem zehnminütigen steilen Wanderweg an einer tiefen Gebirgsfluss-Schlucht
kam dann ein wahres Paradies (so meinte mein Herrchen - und ich fand das auch)
zum Vorschein.
Ein wunderschöner Wanderweg direkt neben einem rauschenden kühlen Bach
umrahmt von saftigen Wiesen und eingebettet zwischen hohen Bergen.
Es waren fast keine anderen Wanderer unterwegs und so konnte ich mit Eik ungestört
herumtollen und nach Herzenslust im Bach abkühlen und (natürlich !) Stöckchen holen
und spazierentragen :-))

Als wir dann am Ende des "Paradieses" angelangt waren, wusste Röbi eine prima Feuerstelle,
an der dann leckere Würstchen gegrillt wurden - Eik und ich haben jedoch keine bekommen,
obwohl wir die gut hätten vertragen können !
fotografiert von Jasmins Digitalkamera :-)
Gipfelstürmer (fotografiert von Jasmin)
Röbi beim Kühetreiben mit doppelter Flat-Unterstützung :-))
Beim Rückweg bestiegen Röbi und Eik einen grossen Stapel Baustämme und ich tapste mutig
hinterher, als ich dann mal seitlich ungefähr 5 m tief runterblickte und mein Frauchen sah,
wollte ich dann doch schnell wieder zurück und beim hastigen "Absprung" beim Anfang des
Holzstapels aus einer Höhe von 1,60 m bin ich dann etwas ungünstig aufgekommen und habe
mir mein Nase etwas aufgeschürft - aber tapfer wie eine Indianerin ist, hat mir das nicht
viel ausgemacht :-)
Danach sind wir dann noch in die Stammkneipe von Eik und Röbi (ja genau da, wo Eik immer
Würstl kriegt und ein paar Tropfen Bier ins Wasser bekommt :-)).
Da war ich aber dann schon ziemlich müde ....